Alles Erste bleibt ewig im Kinde… Lebendiges Erziehen als Zeitforderung!

Was können wir Erziehenden für die Kinder in der heutigen von Normierung und Materialismus bestimmten Zeit tun? Wir laden Sie herzlich dazu ein, auf Grundlage des 9. Vortrags der Allgemeinen Menschenkunde, die Methodik der Waldorfpädagogik mit Blick auf die Ausbildung von Seelengewohnheiten aus der unbewussten Grundstimmung des kleinen Kindes zu erarbeiten.

Rudolf Steiner spricht in seinem Vortrag vom „Durchkunsten“ des Erziehens. Daher möchten wir in dieser Tagung das Künstlerische und besonders den Schwerpunkt der Kindergarteneurythmie hervorheben und alle pädagogisch tätigen Menschen, besonders die Kindergarteneurythmisten und -eurythmistinnen zur Mitarbeit einladen.

Kjell-Johan Häggmark vom Berufsverband der Eurythmisten hat uns im Vorbereitungskreis ergänzt, um das Tagungsprogramm für Eurythmisten und Erzieher fachlich erweiternd zu gestalten. So wird unser Programm dieses Jahr gefüllt sein mit Angeboten für Kindergarteneurythmisten und Erzieher, um einen fachlichen Begegnungsraum zu schaffen. Als besonderen Gast erwarten wir außerdem am Pfingstmontag in der Aktuellen Stunde Professorin Andrea Heidekorn von der ALANUS Hochschule. Sie unterrichtet im Fachgebiet der Eurythmie und ist beteiligt an einer aktuellen Veröffentlichung unter dem Titel „Die Quelle des Lebens“. Wir freuen uns auf ihren Vortrag und ein anschließendes Gespräch über die Bedeutung der Eurythmie in der frühkindlichen Bildung der Zukunft.

Die Arbeit im Freien Hochschulgespräch mit Claus-Peter Röh im letzten Jahr hat die Tagung sehr impulsiert, und wir haben das große Interesse der Tagungsgäste wahrgenommen. Wir haben daher das Freie Hochschulgespräch „Welche Impulse bringt das Kind heute ins Leben mit? – Wie erkennen wir sie?“ parallel zur Opferfeier als Form der Einstimmung für die geistige Tagesarbeit an jedem Tagungstag mit ins Programm aufgenommen. Auch in diesem Jahr setzen wir die Arbeit zum Umgang mit traumatisierten Kindern weiter fort. Wir freuen uns, dass Dr. Michaela Glöckler eine seminaristische Arbeitsgruppe dazu anbietet.

Was wäre eine Tagung ohne Pausen! Entspanntes Beisammensein und Gespräche an der Cafebar, gemeinsames Singen und Tanzen, den Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen, sich zurückziehen können und die Seele baumeln lassen, neuen Menschen begegnen und Kräfte für den Alltag tanken – alles das wird natürlich auf dem wunderbaren Gelände der Waldorfschule am Maschseeufer nicht zu kurz kommen!

Wir freuen uns darauf, Sie in Hannover zu begrüßen!

Im Namen des Kollegiums des Arbeitskreises Pfingsttagung und in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Sektion am Goetheanum grüßen herzlich

Dagmar Scharfenberg und Claus-Peter Röh