Künstlerische Kurse – Artistic

Samstag, Sonntag, Montag 

1Compani, Marie Luise
Von der freien Bewegung zur geführten Bewegung
Bewegung ist mehr als nur Sport, körperliche Ertüchtigung und Wettbewerb. Es befähigt den Menschen, den in ihm liegenden Bewegungsdrang zu kultivieren und ermöglicht so sozial, kreativ und kunstvoll die Welt zu ergreifen und zu gestalten.  
Das freie Spiel im Kindergarten ist ein wichtiges Element im Tagesablauf und wird ergänzt durch geführte Bewegung, wie z. Bsp. von Finger- und Handgestenspielen, Kreisspielen, Reigen, wie auch von handwerklichen Tätigkeiten. Es ist nicht immer einfach diese unterschiedlichen Bewegungsqualitäten in einem ausgewogenen Verhältnis in den Alltag zu integrieren.
Wie gelingt es beide Qualitäten im Tagesablauf erlebbar zu machen? Mit diesen und anderen Fragestellungen möchte ich mit den Teilnehmerinnen ins Gespräch und Üben kommen. 

2Geißler, Sigrun
Kofferpuppenspiele
Der Koffer als Bühne für rhythmische Geschichten oder Märchen – Für mich sind Kofferpuppenspiele ideal, um schnell und ohne viel Aufwand an verschiedenen Orten fröhliche Unterhaltung zu schenken: Geschichten voller Heiterkeit, Freude, Erfrischung für die Kinder im ersten Jahrsiebt oder auch Märchen als Sinnbilder des Lebens für Kinder im 2. Jahrsiebt. Neben einer kurzen Einführung in die „Geschichte der Geschichten“ wird es reichlich Möglichkeiten zum Ausprobieren geben, zum Zuschauen – Mitmachen – Erproben. Vielfältiges Material bringe ich mit.

3Henning, Erika
Freies- Kreatives- Sticken
In diesem Kurs wollen wir sowohl einen Ball in bewegten farbigen Formen sticken oder / und auch mit einem Stickrahmen frei mit Farben und Formen arbeiten. Diese Art des Stickens, aus dem freien Gestalten heraus, eignet sich auch gut für die Arbeit mit den Vorschulkindern. Im Übergang vom Kindergarten in die Schule ist der kreative Umgang mit Nadel und Faden hilfreich bis „in die Fingerspitzen“ zu kommen, aber auch eine neue Technik des Gestaltens kennenzulernen. Hoffentlich gelingt es uns die Freude am kreativen Sticken wieder zu wecken! 

4Jackstadt, Sigrid
Nassfilzen
Filzen von Figuren zum Lieb-Haben
Wir wollen in dem Kurs kleine Figuren in Nass-Filz-Technik herstellen. Anders als beim Trockenfilzen wird im Werkvorgang nicht mit der Nadel in das Stück gestochen, sondern in liebevoller, streichelnder Tätigkeit die Wolle zu einem stabilen Gefüge gewirkt. Diese empathische Geste wirkt wohltuend auf die Kinder, die den Vorrang gerne miterleben oder auch in einfachen Stücken selbst ausführen können. Die fertigen Werkstücke sind stabiler als beim Trockenfilzen mit der Nadel und können von Kindern bespielt werden. Wir stellen kleine Figuren her, wie Kinder es auch im Kindergartenalter selber können, sowie je nach Geschick auch Figuren zum Spielen oder für das Puppenspiel. Dabei möchten wir in den Austausch kommen, für welche Situationen das Filzen in der Kindergartengruppe geeignet ist, wie die Tätigkeit auf die Kinder wirkt, und welche Ausstrahlung von den fertigen Figuren ausgeht. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Maximal 12 Teilnehmer*innen.

5Kool, Bart 
Der Gestaltete Zwischenraum als Ich-Brücke
Das Jetzt steht zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Jetzt ist aber zeitlich nicht zu greifen, es ist nur als Übergang zu erleben und zu leben. Die Vertiefung in einem bewussten/lebendigen Übergang macht das Jetzt zu einem Bewusstseins-Seelen-Prozess. Mit der Eurythmie wird im Workshop dieser Übergang untersucht und geübt.

6Lander, Matthias
Bothmer®-Gymnastik & Spacial Dynamics®
„... das Bedürfnis ist die Kraft, die dem Willen zugrunde liegt!“ (11.Vortrag)
Bedürfnisse können entstehen oder erweckt werden. Sie sind eine Triebfeder unseres Handelns und geben uns als Pädagogen oder Therapeuten einen wertvollen Hinweis für Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Auch wenn unser Denken, Fühlen und Wollen in kontinuierlicher Wechselwirkung steht, so können wir uns durch eine forschende Haltung uns selbst gegenüber über diese Bereiche immer mehr Klarheit verschaffen. Und uns selbst dabei noch besser kennen lernen, das Kind differenzierter erleben und freier unserem Gegenüber begegnen. Einen Schlüssel dafür kann uns unsere Bewegung im Raum schenken - und dabei als Kraftquelle wirken. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und Gymnastikschuhe mitbringen!

7Markgraf, Miranda
Job-Profil: Kindergarteneurythmie
Der Kurs richtet sich sowohl an Eurythmie Student*innen, die sich für diese Berufswahl interessieren oder Fragen daran haben, als auch an berufstätige Eurythmist*innen, die über ihren Tätigkeit im Kindergarten reflektieren oder in einen Austausch mit Kolleg*innen gehen möchten, sowie an Erzieher*innen, die ihre Zusammenarbeit mit der*dem Eurythmist*in vertiefen möchten.

  • Was ist das Attraktive daran Kindergarteneurythmist*in zu sein?
  • Warum ist es ein so aussichtsreicher und dankbarer Beruf?
  • Inwiefern und für wen ist diese Tätigkeit so bedeutungsvoll und bereichernd?
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Erzieher*innen, Vorständen und Geschäftsführern?
  • Welche Arten von Vereinbarungen, Verträgen und Arbeitnehmerverhältnissen gibt es in diesem Bereich?
  • Was ist alles Teil des Angebots Kindergarteneurythmie?
  • Wie gestaltet man die Kindergarteneurythmie als Eurythmist*n und wie begleitet man sie als Erzieher*in (FSJler*n, Praktikant*in, Bufdi, etc.) so, dass die Kinder sich darin wohl fühlen?

Sowohl auf inhaltlicher, spiritueller als auch auf praktischer und organisatorischer Ebene widmen wir uns diesen Fragen. Auch für das beantworten von Fragen und für einen Austausch wird Raum sein.

8Morawitz, Alexander
Die menschliche Stimme als Spiegel der Seele
In diesem Kurs arbeiten wir daran, die Stimme zu befreien und zum Klingen zu bringen. Wir werden Gesangsübungen kennenlernen und gemeinsam improvisieren und singen. Dabei geht es vor allem um die Erfahrung, den Stimmklang als Lebens- und Ausdrucksmittel zu erleben. Geben Sie bei der Anmeldung bitte Ihre Stimmlage (Sopran, Alt, Tenor oder Bass) an.

9Meidinger, Sabine
„Bei den Gliedmaßen ist Geist, Seele und Leib miteinander innig verbunden“ - Kreistänze aus aller Welt
Wir erarbeiten uns einfache Kreistänze aus aller Welt zur Musik aus dem jeweiligen Land und blicken dabei auf den 11. Vortrag aus der Allgemeinen Menschenkunde. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Teilnahme auch ohne Deutschkenntnisse möglich.

10Rebmann, Gila / Bachmann, Ada
Stille als gestaltende Kraft
Bedeutet Stille nur die Abwesenheit von Geräuschen und Worten, Leere?
Oder ist sie ein positiver, verheißungsvoller Zwischenraum, in dem etwas zu Ende gehen und Neues beginnen kann?                               
Stille hat ihre eigene innere Bewegung: geheimnisvoll und „freiheitsliebend“. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen in geführten Stille - Momenten erforschen, welche Qualitäten hierin beheimatet sind und wie sie wirken können als Mittel für leise und turbulente Situationen - in unserem pädagogischen Alltag und als befestigendes, inkarnierendes Element. Wie unterschiedlich kann Stille klingen? Dem möchten wir mit Ihnen nachspüren, uns austauschen und gemeinsam Ideen für die stillen Momente im Kindergartenalltag und in der Kindergarteneurythmie entwickeln.

11Reubke, Philip / Deféche, Fabienne
Reigenarbeit 
Ziel des Workshops ist, dass wir durch die Erfahrungen und Beispiele, durch Fragen an die Praxis der anderen voneinander lernen und für diesen wichtigen und schwierigen Teil des Kindergartenalltags kompetenter werden. Wir werden ein deutsches und ein französisches rhythmisch- musikalisch- poetisches Bewegungsbeispiel geben und es dann in der Gruppe besprechen und befragen. Wer auch einen eigenen Reigen vormachen und dann durch die Gruppe besprechen lassen möchte, ist herzlich eingeladen. Wir bringen deutsche und französische Texte und Lieder mit, die in Kleingruppen zu kleinen Reigen ausgearbeitet werden können.

Atelier « Rondes »
L‘objectif de l‘atelier est que nous apprenions les uns des autres à travers les diverses expériences et exemples, à travers les questions et échanges sur les différentes pratiques ( préparation de la ronde, mise en place , rythme, gestion du groupe ...), et nous reformulerons ensemble les objectifs pédagogiques spécifiques à cette activité. Nous proposerons un exemple de ronde (mouvements rythmiques, musicaux et poétiques ... en groupe).Nous apporterons également des textes et des chants français et allemands qui pourront être travaillés en petits groupes.

12Sponheuer, Heidi
Mit Handgestenspielen durch das Jahr

Wie wir vertiefend die Sinneseindrücke, in heiter gestalteter Form, sprachfördernd durch Geste, Gebärde, Bewegung:" Bilder des Geschehens" schaffen können, das wollen wir spielend erüben. 

13Vockerodt, Nora
Die Quelle der Lautkräfte im Tierkreis und Planetenreigen

Wie können wir ein inneres Verständnis für den Ausspruch Rudolf Steiners „Laute sind Götterwesen“ und „Vergessen sie nie, dass im Laut, im Klang eine eigene Wesenheit lebt“ erwerben? Welche Beziehung besteht zwischen den Lautkräften und der Leibesbildung? Wir werden arbeiten an der Wandlung der kosmischen Lautgebärde in der Eurythmie in den gesprochenen Laut. Wie wichtig gestaltet sich die Atmung? Bitte bringen Sie Papier und farbige Stifte mit. Bequeme Kleidung und Eurythmie-Schuhe wären nötig.

Textarbeit zum 11. Vortrag

 Im Vorfeld der Tagung bieten wir wieder die Möglichkeit der Textarbeit online an:

  • Donnerstag den 12.05. von 19.30 bis 21.00 Uhr in ZOOM
  • Donnerstag den 19.05. von 19.30 bis 21.00 Uhr in ZOOM

Neben deutschsprachigen Arbeitsgruppen gibt es auch eine englischsprachige Gruppe mit Marcel de Leuw und eine französischsprachige Gruppe mit Philipp Reubke.

Seminaristische Arbeitsgruppen – Seminar Workshops

Samstag, Sonntag, Montag

14Cebulla-Holzki, Sabine
Von den Zauberworten der Waldorfpädagogik
Bei der Gestaltung des Kindergartenalltags schöpfen Waldorferzieher*innen aus dem Leben. Das will das kleine Kind auch, denn in seinem unermüdlichen Tätigkeitsdrang liegt der Schlüssel zu seinen eigenen Entwicklungs- und Selbstbildungsprozessen.
Zugegeben, die Zauberworte: Vorbild und Nachahmung klingen etwas verstaubt, aber gemeinsam wollen wir uns die Begeisterung für dieses Alleinstellungsmerkmal der Waldorfpädagogik zurückerobern. Textstellen aus den Vorträgen und Schriften Rudolf Steiners, Untersuchungen aus der Hirnforschung, vor allem aber unsere eigenen Erfahrungen und das gemeinsame Gespräch sollen uns dabei leiten.

15Deimann, Sabine
Ich schaffe mir einen Schutzraum und stärke mich selbst! – Eurythmie als Kraftquelle
Der Arbeitsalltag im Kindergarten fordert in besonderem Maße geistige Präsenz und Empathie bei gleichzeitiger körperlicher Anstrengung. Hinzu kam in den letzten beider Jahren die enorme gesamtgesellschaftliche Belastung durch Covid19. Mehr denn je sind für jeden von uns innere Ruhe, Achtsamkeit und Selbstfürsorge gefragt. Bewegungsübungen aus der Eurythmie-Therapie ermöglichen es, in eine Kommunikation mit sich selbst zu kommen und sich wieder anzuschließen an die Ursprungskräfte des Lebendigen. Diese stehen uns immer zur Verfügung zur eigenen Gesunderhaltung und täglichen Regeneration. Übungen zur Stärkung der Immun - und Ich - Kräfte, des Atmungssystems und des Rückens werden im praktischen Tun erfahren. Neben dem Aktivieren des eigenen Schutzraums erkunden wir auch die Wirksamkeit von Körperwahrnehmungsübungen aus der Elementaren Kindergarten-Eurythmie. (Die Erfahrungen der letzten Tagung 2021, die digital stattfand, zeigten, dass sich die wesentlichen Inhalte auch durch ein solches Format vermitteln lassen.)

16De Leuw, Marcel
Meditation
Es gibt viele verschiedene Formen und Weisen, in denen man meditieren kann. Die anthroposophische Form werden wir untersuchen und uns ihr nähern, nicht nur durch Gespräche, aber auch durch tatsächliche Übungen. Ausgangspunkt ist die Angabe Rudolf Steiners im dritten Vortrag der Meditativ erarbeitete Menschenkunde: “Studieren Sie Menschenkunde, meditieren Sie und erinnern Sie in Ihren Taten die Frucht der Nacht!” Steiner fügt hinzu das, wenn es gut geht, Pädogogik herausströmt, es sprudelt. Dadurch werden wir nicht nur nicht müde, aber bekommen auch eine Erfindungskraft, die wir brauchen in unserer pädagogischen Arbeit.
Lass uns mal versuchen das zu erreichen!

17Geißler, Sigrun
Selbsterziehung,  meine Grundlage als Erzieher
„Das wichtigste Erziehungsmittel überhaupt ist die BEZIEHUNG zwischen dem Erwachsenen und dem Kind.“
„Insbesondere im lehrenden und erziehenden Beruf müssen wir erst dasjenige in unserer Seele entzünden, was wir eigentlich ausüben sollen; richtig entzünden.“
Diese beiden Zitate von Rudolf Steiner weisen neben vielen anderen den Weg zum Thema der Selbsterziehung, dem wir uns in diesem Seminar widmen wollen. Nicht nur das Kind, sondern auch der Erwachsene ist das ganze Leben hindurch nach Leib, Seele und Geist aufmerksam zu beobachten, damit der durch Selbsterziehung gestärkte Erwachsene auf das Kind wirken kann.
Oft begegnen uns Situationen im Arbeitsalltag, denen wir im Tagesrückblick fragend gegenüberstehen. 
An ganz praktischen Beispielen aus den Reihen der Teilnehmenden möchte ich mit Ihnen / Euch darüber ins Gespräch kommen!

18Häggmark, Kjell-Johan
Bewegung-Sprache / Erfahrungsaustausch
Bewegung – Sprache – Erfahrungsaustausch

  • Was genau verstehen wir unter „Elementare Eurythmie“?
  • Wie gehen wir mit dem differenzierten Sprechen zur Bewegung um?
  • Im gemeinsamen Austausch geht es darum, das Bewusstsein der eigenen eurythmischen Arbeit in der Früherziehung zu verstärken.

Bitte bringt eine kleine, bewährte „Lieblingsübung“ mit!

19Jackstadt, Sigrid
Willenserziehung
Der Wille weckt durch die Gliedmaßen die träumende Seele und den schlafenden Geist des Kindes. Wie können wir das wahrnehmen? Was bedeutet das für uns als Erziehende? Wie können wir diesen Prozess begleiten? Was hemmt und was fördert diesen Vorgang? Wir wollen uns gemeinsam auf den Weg machen, diese Fragen zu ergründen und den Begriff der Willenserziehung neu beleben.

20Kaiser, Margarete
Was ist Wesenserkenntnis?
Mit dem Verfahren TRIALOG liegt ein Arbeitsmaterial vor, welches für die regelmäßige Dokumentation der Entwicklung der Kinder die Aspekte der Waldorfpädagogik, insbesondere die Sinnes - und Wahrnehmungsentwicklung, einbezieht. Gleichzeitig bietet es eine Struktur für ein dialogisch ausgerichtetes Entwicklungsgespräch für Erzieher*innen und Eltern an. Ziel ist es dabei, ein Bild von individuellen Impulsen des Kindes zu erhalten und kreativ für die pädagogische Begleitung des Kindes zu nutzen. In der Arbeitsgruppe werden Betrachtungen zur Sinneslehre, Wahrnehmungsübungen,   Beachtung der Sprachentwicklung, anhand von Fallbeispielen aus der Praxis durchgeführt. Diskussionen zur alltagsintegrierten Durchführung in Tagespflegestellen, Krippe oder Kindergarten und das Kennenlernen des TRIALOG-Gespräches runden das Fachgespräch ab.

21Krohmer, Birgit
Umgebungsgestaltung
Im ersten Jahrsiebt obliegt uns die Gestaltung der bestmöglichen Umgebung für die Kinder. Wir schauen auf die Räume zum Aufenthalt, das Spielmaterial, die Begegnung mit der Natur und den Elementen, aber auch auf die pädagogische Gesinnung, die seelische Souveränität und die persönlichen Werte der Vorbilder. Insbesondere bei den jüngeren Kindern gilt es, die Wege, den Tagesablauf und das kollegiale Miteinander so zu gestalten, dass die uns anvertrauten Kinder ohne sich eilen oder warten zu müssen, geborgen durch den Tag träumen können.

22McKeen, Claudia
Das Vorschulkind
Der Schritt vom Kindergartenkind zum Schulkind ist eine gewaltige Metamorphose. Wir wollen die menschenkundliche Entwicklung dieses Überganges betrachten und was sich in dem Verhalten und in der Art zu lernen verändert.  Was sind die Gründe für die Schwierigkeiten, die die Kinder in der heutigen Zeit haben um diesen Übergang gut zu meistern? Und welche praktische pädagogisch Herausforderung bedeutet es heute für uns Erwachsene diese Metamorphose heilsam zu begleiten? Zumal Schulreife, Schulfähigkeit und Schulbereitschaft häufig weit voneinander abweichen.

23Scharfenberg, Dagmar / Wohlgemuth, Beate 
Mitwelt statt Umwelt (Verhältnis zur Natur)
Das Seminar möchte den Blick richten auf die verschiedenen Ebenen in der Entwicklung eines Verhältnisses zur Natur. Wie kommen wir von einer Umwelt zur Mitwelt? Wie werden wir aufmerksam auf Naturprozesse und ihre komplexen Zusammenhänge? Wie bringe ich Natur- und Seelenqualitäten zusammen? Wie beziehe ich die Natur bewusst in mein alltägliches Handeln ein und was gebe ich dazu? Wie vermittele ich eine Haltung der Nachhaltigkeit nach außen, z.B. im pädagogischen Kontext den Kindern, Eltern, Kolleg*innen? Wie komme ich zu einem Bewusstsein von „Euer nie vergessen werde“! Wie komme ich in ein Durchkünsteln meines Alltags zum Segen der Natur? In Gesprächen und Übungen wollen wir uns den Natur- und Seelenqualitäten zuwenden und Werkstattideen entwickeln für einen entwicklungsoffenen Umgang mit der Natur im Alltag.

24Schütz, Agnes
Ernährung unsere Kinder im ersten Jahrsiebt- -als Grundlage der körperlichen Entwicklung & für die freie Entfaltung der geistig-seelischen Kräfte.Mit der Ernährung geben wir dem Kind eine Basis für das ganze Leben, dafür benötigen wir eine hochwertige Qualität. Lebendige Lebensmittel sollen den Organismus des Kindes in "Regsamkeit versetzen", aktivieren. Dies geschieht durch die mehr oder weniger starken "Lebenskräfte" der Produkte, die für ihre Verdauung den Stoffwechsel-Willen des Menschen herausfordern & kräftigen! 
"Das Geistige braucht eine Substanz, um sich im Leibe verwirklichen zu können" – Rudolf Steiner 
Gemeinsam können wir uns erarbeiten, wie eine gesunde Ernährung der Kinder in der heutigen Zeit möglich wird.

25Thal, Petra 
Das Kind von 3-5 Jahre
Im Alltag des Kindergartens sind die kleinen Kinder und die Vorschulkinder sehr im Fokus der Erzieher*innen. Die mittleren Kinder können leicht dabei vergessen werden. In der Seele des Kindes von 3 bis 5 Jahren lebt die Phantasie. Welche Impulse des Kindes drücken sich darin aus? Im Kindergarten unterstützen, bereichern und pflegen die Erzieher*innen diese Kräfte. Wir werden gemeinsam die Entwicklungsgrundlage dieses Alters erarbeiten und mit Übungen untermauern, um daraus praktische Anregungen für den Alltag zu entwickeln.